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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
392
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392 Duldung.

Der Verfasser des Handlexikons beweist durch alle seineSchriften, daß er die christliche Religion verabscheuet. Exverfolget, so gut er immer kann, alle, die es nicht mit sei,ner Miymmg halten. Es ist klar, daß der Verfasser desHandlexikons ein Scheusal ist. D» leidet keinen An,stand.

XVIII.

Man hat es euch schon gesagt; und man hat euchnichts anders zu sagen: Wenn ihr zwo Religionen un-ter euch Haber, werden sie einander auf Mord und Todverfolgen; wenn ihr dreyßig habet, werden sie im Frie,den leben. Sehet den Lbroßsultan. Er herrschet überGdeber, Banjaner, griechische Christen, Nestortaner,römische Christen. Der Erste, der Unruhe stiften will,wird gespießet, und Iederman hält sich ruhig.

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Wenn man in Frankretche alle spicßete, die wider dasChristenlhum reden, wie man zu Lonstantinopcl alle spießenwürde, die wider den Alkoran redeten; armer Verfasser desHandlexikons! so waren Sie schon lange gespießet, und hät,ten auf ihrem Pfahle eine feyerliche Kirchenbuße ausgestaiuden: und Jedermann würde ruhig styn.

Wo er nachmarS von der Mehrheit der Religionen ineinem und demselben Lande redet, verliert sich der gute Mannvöllig; er ist nicht mehr zu Hanse; und seine hochmütigenAussprüche sind nichts, als Ungereimtheiten, welche beymersten Anblicke Jedermann gewahr wird. In der Schweiz,und in mehrern Staaten Teutschlandes giebt es zwo Reli-gionen , und sie verfolgen einander nicht aufMord und Tod.Aber was für Zerrüttungen hat man nicht an Orlen ersah,

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