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stellet anzuführen, der es bezeugte. Man will Ihnen zeigen.Laß alle auch heydnische Geschichteschreiber das Widerspiel sa»gen. Man stellet Ihnen alle Bannschriften der Kaiser, dieVerfolger waren, entgegen, welche den Christen kein anderLaster vorwerfen, als ihren Eifer zu ihrer Religion. MeinHerr Verfasser des Handlexikon! was für eines Ehrenna»mens sind Sie dann würdig?
Was Sie von Lonstantinen sagen, ist nicht mindervernurtftlos. Vor diesem Fürsten war die christliche Religionim Reiche nicht erlaubet. Als Lonstantin ein Christ gewor-den war, gab er zu Gunst dieser Religion eine Verord»nug heraus. Er verfolgte die übrigen nicht; aber er mach»te der Verfolgung wider die christliche Religion ein Ende.
Sie werfen ihm vor, daß er nachmals ein Verfolger ge-worden sey. Aber Sie möchten gewiß nicht den hundertstenTheil Ihrer Einkünfte daran wagen, um ihre Aussage zubestätigen. Wir gestehen zwar, daß Lonstantin, durch dieArglist Eusebs von Nikomedien verführet, den heiligenAthanasen, und etliche andere Rechtgläubige verwiesen ha-be. Die redlichsten Seelen sind zum allerleichtesten zu hin-tergehen. Die Geschichte giebt uns davon eine große Men-ge Beyspiele an die Hand. Lonstantin war in diesem Fal-le. Aber es ist höchst unbillig, ihm deßhalben den Nameneines Verfolgers beyzulegen.
Endlich sagen Sie, daß die Römer auch die Gottes-dienste der Juden und Aegyptier, die sie verachteten, den-noch gestattet haben. Man giebt Ihnen friedlich zur Ant-wort : Jene, die alle Laster vergöttert und angebethet haben,borsten wohl den Aegyptiern die Anbethung der Kahm undZwiebeln gestatten ; und dieser Beweisgrund für die Dul-dung machet dem, der ihn vorträgt, keine Ehre.
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