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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
383
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Duldung.

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tel zum Frieden vsrschlägt, welcher billig, vernünftig,uud nützlich für die Menschen seyn würde.

X.

Es ist eine unverantwortliche Vermessenheit , wennman sich;u einer andern Religion bekennt, als zu jener,W der man gebohren ist; und eine Falschheit ist es , wennman jene nicht aufrichtig aueübet, zu der man sich be«kennt. Wenn man sich verirret, so beraubet man sicheiner kräftigen Entschuldigung vor dem Richterstuhle deshöchsten Richters, wird er nicht leichter das Jrrthumverzeihen, indem man auferzogen wurde, als jenes,- man sich selbst zu wählen gewaget hat ?

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Laßt uns noch ein Wort zur Anmerkung über diese schö-nen Gedanken beyfügen. Es ist eine unverantwortlicheVermessenheit, wenn man sich zu einer andern Religionbekennt, als zu jener, in der man gebohren ist. Wares also eine unverantwortliche Vermessenheit au Justinen,an Athenagoras, au Clemens von Alexandrien, an Ter»tullianen, an Cyprianen, an Arnobius, an so vielen an-dern großen Männern, an so vielen gelehrten Leuten, die imHeydenthume gebohren waren, daß sie die Religion JesuChristiannahmen? war es an Jesu Christo sechsten eine verrdammliche Unternehmung, daß er in der Welt eine andereReligion einführen wollte?

Line Falschheit ist es, wenn man die Religion, zuder man sich bekennt, nicht aufrichtig auoübet. UnsrePhilosophen bekennen sich noch zur christlichen Religion.

Könnten