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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
376
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376 Duldung.

daß die Vernunft, die Liebe zur Wahrheit, die Anstich, rigkeit euch allein eigen seyn.

VI. Art.Ehret überhaupt alle Stifter eurer Gotr,, tesdienste, die ihr annehmet. Sie haben große Gaben und große Tugenden gehabt: dieß ist allezeit schaßenswür- dig. Sre haben sich für Gesandte Gottes angegeben; dieß kann seyn, oder nicht seyn: davon können die meisten nicht auf eine gleichförmige Weise mtheilen, weil die Bei weise über ihren Verstand hinaus sind. Wenn aber dieß Nicht wäre, so muß man sie dennoch nicht so leicht für Be- meger halten,,.

VII. Art. Werweiß, wie sehr die beständigen Be» trachmngen von der Gottheit, wie sehr der außerordentliche Trieb der Tugend in ihren erhabnen Seelen die schulmä- ßige und kriechende Ordnung der gemeinen Begriffe habe verwirren können? In einer allzu großen Erhöhung schwindelt der Kopf, und man sieht die Dinge nicht mehr, wie sie sind,,.

VIII. Art. Im übrigen soll unter euch über den Vorzug eurer Gottesdienste kein Zank mehr entstehen. Sie sind alle gut, wenn sie von den Gesehen vorgeschrieben,, werben, und wenn die wesentliche Religion darinnen ber,, griffen ist; sie sind schlecht, wenn diese nicht dabey Statt hat. Die Art des Gottesdienstes ist die Polizey der Rer,, ligionen, und nicht ihre Wesenheit; und dem Lands- Herrn steht es zu, die Polizey in seinem Lande zu ord, nen,,.

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Dieß ist daß Meisterstück der geistlichen StaatsklugheitRousstauens, womit er sich groß weiß, und worüber wiretwas Erläu emngen von ihm begehren, und etliche Bemer,

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