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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
353
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Ammonius, Clemens von Alexandrien, Origenes, Ar,nobius, Und viele andere gewesen sind, die ich Kürze Haldennicht nennen mag. Sie hat einen sehr heiligen Gottesdienst,und eine ganz reine Sitkenlehre, an die Stelle oer Ungereimt,Heiken und Ausschweifungen des Heydenrhums gefttzee. Siehat mehr Sanstmuth und Menschlichkeit in die Strien, dieGebräuche, die Regierungen eingeführet. Endlich stellet siedem Menschen den erhabensten Endzweck und die herrlichstenBelohnungen vor die Augen ; Belohnungen, welche zumfähigsten sind, eine Seele mit Eifer und Liebe zur Tugend,und mit der zärtlichsten Dankbarkeit gegen ihren Gott zu er,füllen.

Dieß sind die Beweggründe, welche die Christen haben,um ihre Religion zu lieben, sie in Ehren zu halten, und be«ständig ihr ergeben, und an sie geheftet zu bleiben.

Aber mit was für einem Rechte wollen Leute, die sichPhilosophen nennen, und junge Stußerchen, die in der Weltweder eine Würde, noch ein Ansehen haben; wie wollen siebeständig gegen eine so ehrwürdige Religion sich empören?Mit was für einem Rechte werden sie dieselbige in ihren Lehr,säßen, ihrer Sittenlehre, ihrem Gottesdienste, ihren Ge-bräuchen, ihrer Einrichtung, ihren Kirchedienern angreifen?Mit was für einem Rechte mögen sie alle Arglist, alle Kunst-griffe, alle Abwege der Bosheit, der Untreue, des Beim,gks, der Verleumdung, der Unwahrheit anwenden, um die-selbe oder verhaßt, oder verächtlich zu machen? um ihreGrundfesten zu untergraben? um ihre einleuchtenden Be,tveise zu verdunkeln? um ihre größesten Männer, ihre er-leuchtetsten Beschützer oder Vertheidiger, zu verunehren?Mit was für einem Rechte können sie jene so ungerechten undhäßlichen Wege einschlagen, ohne daß es den Christen sollte

l. Band. Z erlaubet