Duldung. 345
chen sie gepvediget wird, ;u bejammern oder zu verach-ten ; und denen den öffentlichen Lluch zu sprechen , wel-che sie durch ihre Gewaltsamkeiten und ihre Verfolgunggen vertheidigen. Kömmt die Ermunterung zur Duldungaus dem Munde desjenigen, der sich so nachdrücklich aus,zudrücken weiß, nicht recht zärtlich heraus?
Man wird hier nicht alles anführen, was , nach vol,tairen, Rousseauen, und dem philosophischen Rriegsman,ne, ein Schwarm junger Schriftsteller und kleiner Stutzer,sowohl in ihren Scharteken, als in ihrem Umgänge wieder,holet. Man läßt diesen armseligen Ausschuß in der Ver-gessenheit , wie ers verdienet; und giebt nur den großen Vor,sitzern der erhabnen neuen Philosophie eine Antwort.
Allein Liese Herren, welche in ihrem Begehren einer all-gemeinen Duldung so widersinnisch sind, und verlangen,daß man ihnen alles zugeben soll, da sie doch andern nichtszugeben wollen; diese Herren, sind sie wohl richtiger in derWeise, nach der sie ihre Meynungen bestimmen? Eö wirdeine leichte Mühe seyn zu zeigen, daß sie mir einer Handniederreißm, was sie mit der andern aufbauen; daß sie kei-nen festen Saß haben; und daß sie sich sechsten beständig wi,dersprechen, und Lügen strafen.
Im übrigen wird man in diesem Stücke von Voltaire»ganz feine Meldung thun. Man weiß genug, daß dieVermeidung des Widerspruchs, und richtige VernunstschlüsseSachen sind, womit er zum allerwenigsten stolz thut, wieihm Rousseau* sehr artig das Geständniß abzwingt. Chri-stemhum, D.ismus, Materialismus, Socinianismns, allesist gut, oder gleichgültig für ihn. Seine lebhafte und
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' Br. von dein Berge. rcK. Seit,
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