344 Duldung.
nen gut geantwortet haben, wenn ich beweise, daß Sieallenthalben wo Sie mich widerlegten, schlechte Vernunft«Müsse gemacht, und, wo Sie meiner spotteten, michVerleumdet haben« ,
Weil die Genfer ihn, als einen Gottlosen, verbannethatten, sieht er seine Landsleute für Männer an, * wel,che ihre Religion nicht kennen, oder nicht mehr lieben;welche, mit ihrem lächerlich stolzen Lone , mit ihrer ra-senden Zanksucht und Unverträglichkeit, nicht mehr wis-sen was sie glauben, was sie wollen, oder was sie sa,gen. Er sicht sie nur für Rnechte lüderlicher Pfaffen an«B! "o drücket sich jener Prediger der Duldung und Nächsten-liebe gegen vornehme Häupter und gegen seine Landsleute aus.
Der Tollsinnige, der sich unter dem Namen des philo»sophischen Rriegsmanns verbirgt, begehret, daß ^ ein Re,gent die Duldung in seinem Lande einführen soll; daß ereinem jeden erlauben soll zu denken, wie er will; daß erdem Denken keine Gewalt anthun, und nicht leiden soll,daß ihm Gewalt angethan werde. Aber die Unduldsam-keit der Kaiser, welche sich der Ausbreitung des Christen»thums widersetzten, und gegen seine Anhänger wüthe-ten, ^**hebt er bis zum Himmel hinauf. Er verlangetdurchaus, daß man diese Religion verbannen sollte, ^*weiksie abgeschmackt, ausschweifend, schimpflich für Gott,schädlich für die Menschen, eine unerschöpfliche Duellevon Lastern und Grausamkeiten, und ein Zunder derZwietracht, des Hasses, und der Rachsucht fty. Er be-hauptet, daß man die strengste Pflicht darauf habe, ihrzu entsagen; Abscheu vor ihr zu tragen; jene, von wel-chen