Duldung. gZ7
'»H alle Stücke der Religion einzeln an; sie streuen herzhaft al-^ lerhand Gottlosigkeiten und Gotteslästrungen aus; und nach»mals nehmen sie zum Geiste des Friedens, der Sanftmulh,EG und der Nächstenliebe ihre Zuflucht.
^ Also, wie wir es da beschrieben haben, gehen eigentlichÄ» die Philosophen und alle Feinde der Religion zu Werke,«tz Man darf ihnen nicht viel nachforschen, um dieses zu bemer,>»V ken, und um zugleich die wahren Beweggründe jener Duloungd tz zu erkennen, welche so beständig geprediget und so heftig ver,ldMz. langet wird. Ist aber dieses Verlangen billig, vernünftig,k, ti, und würdig erfüllet zu werden ? Man wird aus dem folgen,
D den Artikel darauf schließen, wo wir noch deutlicher entwi,
, ckeln wollen, was diese Duldung sey.
^ Zw echter Artikel.
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Die Duldung, welche die Philosophen verlangen/ istnichts anders, als eine schändliche Freyheit, um al-le Gattungen von Gottlosigkeiten ungestraftvorzutragen und auszuftreuen.
A?as für ein Unheil soll man von den Bemühungen fäl-len , die sich gewisse Schriftsteller geben, um alleGründe der Religion umzustürzen, oder alle ihre Beweise zuverdunkeln? Was für ein Urtheil soll man von den Gottes-lästrungen fällen, die sie gegen die anbethenswürdige PersonJesu Christi ausstoßen? Was soll man denken von den Spott,reden, die sie über die ehrwürdigsten Gebräuche und heilig,sten Beobachtungen Hervorbringen? von den Umschweifen,die sie machen, um die schädlichsten Leidenschaften und diehäßlichsten Laster zu rechtfertigen? von den Betrügen, zuwelchen sie ihre Zuflucht nehmen, um alle Jrrthümer zu ver,I. Band. P rhei-