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Dreyeinigkett.
IV.
Gott ist untheilbar.
V.
Gott kann nicht erzeugtet sryn.
VI.
Gott hat keinen Ursprung: ergeht von Niemanden aus.
IV.
Der Vater ist nicht der Sohn:der Sohn ist nicht der heiligeGeist; und der heilige Geistist weder der Vater, noch derSohn.
V.
Der Sohn ist nicht minder derhöchste Gott, als der Vater;denn sonst wären zween Göt-ter: ein Obergott und einUntergott. Der Sohn ist er-zeuget.
VI.
Der heilige Geist, höchster, all-mächtiger Gott, wie der Va-ter und der Sohn, geht vondem Vater und dem Sohneaus.
*
Dieser Mensch hat sich tapfer hsrumgeschlagen, um sei-ne Vergleichung aufzustellen: und wir wollen ihm mit we-
nigen Worten zeigen, daß diese Vergleichung nichts zu be-deuten habe. Laßt uns die sechs Theile davon nach der Reihehernehmen.
i. Die Dreyeinigkeit zeiget nur eine einzige WesenheitGottes an. Mithin stößt sie jene Grundwahrheit nicht um:
Gott ist Eins.
2. Die Lrey Personen sind von der göttlichen WesenheitNicht unterschieden; sie sind cinerley mit der Wesenheit Got-tes. Folglich stoßen sie diese Wahrheit nicht um: Gott istein einfaches Wesen.
z. Der Vater, der Sohn, und der heilige Geist sindnicht verschiedene Theile der Gottheit, weil sie mit einandernur eine nämliche und unzählbare Wesenheit haben. Es bleibtdann allezeit wahr, daß Gott von aller Zusammensetzungft'ey ist.
4. Der