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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
329
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Dreyeim'gkeit. zrz,

4. Der Vater, der Sohn, und der heuige Geist sind nur«ine nämliche Natur und Wesenheit. Es bleibt dann alle-zeit ausgemacht, daß Gort untheilbar ist.

s. Der Sohn ist durch eine ewige, inwohnende, undnothwendige Handlung, ohne Theilung oder Absonderungder Wesenheit, vom Vater erzeuget; und die Person, nichtaber die göttliche Natur, ist erzeuget. Also läuft dieses je-ner Wahrheit nicht zuwider: Gott kann nicht erzeugetseyv.

6. Der heilige Geist geht vom Vater und vom Soh-ne, nach der Person, und nicht nach der Wesenheit, aus.Folglich ist »S dennoch gewiß, daß Gott keinen Ursprung

hat.

Es folget daraus, daß die Christen einen einzigen, un,endlich einfachen, ewigen Gott, ohne Ursprung oder Abhän-gigkeit zugeben, und folglich einen Gott, in welchem nichtsist, was diesen unumstößlichen Wahrheiten, die man vor-getragen hat, zuwider wäre. Aber wenn die Vernunft jeneerhabne Art des Daftyns Gottes nicht fasset, wie sie unsdie Offenbarung vortragt, so darf sie davon keine andere Ur-sache suchen, als ihre eigene Blödigkeit, und die Erhaben-heit des Gegenstandes, Len sie erforschet. Sie soll bekennen,wie der berühmte Gimomdes zum Könige Hieron gesagethat: ^ ()uAnto 6iuti»8 conliäsro, tauto miki re8 vi-ästur oblcurior.

Nichts, als die Offenbarung, kann die Gränzen der Ver-nunft erweitern, und ihre Dunkelheit beleuchten; und nichtswäre der Vernunft mehr zuwider, als wenn man das An-sehen der Offenbarung ausschlagen wollte.

III.

' Cic. von der Nat. der Gört. 1. B.

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