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327
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Dreyeinigkeit. Z27

mögen der Vernunft sind, und weil wir folglich klare Be-griffe davon haben können. Aber wir dörfen nicht gleicherWeise die Anwendung auf die Wesenheit und die Art desDaseyns Gottes machen, weil wir davon keine deutlichenBegriffe haben können, da bey Gott alles unendlich ist.Man kann also nichts weiter verlangen, als die Beweiseder Offenbarung; nicht aber klare, deutliche, und verständ-liche Begriffe von den geoffenbarten Gegenständen.

Also, was immer für ein Beweisgrund aus dem beruft'nen Grundsätze: (ZuX lunteaöem, u. s. w. gezogen werdenmag, so kann er dennoch den Glauben von dem Geheimnisseder Dreyeinigkeit nicht schwächen.

II.

Der Verfasser der Briefe von der Wesentlichen Reli-gion sinnt gegen eben dieß Geheimntß einen andern Anschlagaus. Er will es ganz vernichten, da er einerseits unwandel-bare und unumstößliche Wahrheiten, und anderseits die ver-schiebnen Artikel dieses Lehrsatzes gegen einander hält, wel-che, wie er uns saget, diesen Wahrheiten förmlich widerspre-chen. Man vernehme, wie er es angreift.

Unumstößliche wahrhei- Lehrsätze von der Dreyei-ten. nigkeit.

I. I.

Gott ist Eins. Es giebt eine Dreyfaltigkeit in

Gotte.

II. II.

Gott ist ein einfaches Wesen. Es giebt in Gotte drey wirklich

unterschiedene Personen.

III. III.

Gott ist von aller Zusammen- Man zählet in Gotte den Vater,setzung ftey. den Sohn, und den heiligen

Geist.

X 4 rv-

Der Verfasser der Briefe u. s. w. ^ Jungfer Herbert ist es gewe-st». Ma« sehe meine hist, und krit. Nachrichten im Bande.