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1 (1777) A - L
Entstehung
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324
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Z24 Dreyemigkert.

nur ein nämliches Ding mit einander ausmachen, was die

Wesenheit betrifft.

Man wird also mit einem kleinen <Min§uo der Logikerauf dis drey Säße des Beweisgrundes in aller syllogistischerSchärfe antworten können. Man wird erstlich sagen: Wirgeben ohne Beschwerniß den Vordersaß zu, welcher derGrundsatz des Einwurfes ist. Nachmals wird man den umterschiedenen Verstand des Mittersaßes auf diese Weise anzei,gen : Nun aber die Personen der Dreyeinigkeit sind miteinem dritten Dinge einerley. Sie sind einerley, was dieWesenheit betrifft; das giebt man zu. Sie sind einerley,betreffend alles, was diese Wesenheit ausdrücket; das giebtman nicht mehr zu. Auf gleiche Weise läßt sich der unter-schiedene Verstand des Schlußsatzes anzeigen. Und dieß wirderklecken, um das Geheimniß mit dem Beweisgründe zu ver-gleichen , und zu zeigen, daß der Beweisgrund dem Geheim-nisse nicht entgegenstcht, weil man eine wahre Gleichför-migkeit der Wesenheit zwischen den dreyen Personen er-kennt.

Sobald man den verschiedenen Verstand unterscheidet,in welchem ein Sah angenommen werden kann, so rechtferti-get man auf einmal die Wahrheit des Satzes, den man be-hauptet , und die Wahrheit des Beweisgrundes, der ihn zubestreiten scheint. Wenn aber diese Unterscheidung nicht alleDeutlichkeit und Verständlichkeit verschaffet, welche diemenschliche Wißbegierde verlangen möchte; so muß man be-denken, daß dieses von der Beschaffenheit des GegenstandesHerkommen kann, wie es in dein Gegenwärtigen Falle noch-wendig davon Herkommen muß: und deßhalben schreiten wirzur zweyren Antwort.

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