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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
323
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Dreyeknigkeit. zrg

saß wird bewiesen, Laß die Personen des Vaters, des Sohns, des heiligen Geistes nur ein nämliches Ding seyn,

,, und daß es folglich keine Dreyfalligkeit gebe,,. Und man -sehe, wie sie es vortragen.

Dinge, die mit einem dritten Dinge einerley sind, sind auch unter einander einerley.

Nun aber, die Personen der Dreyfalligkeit sind mit einem dritten Dinge, nämlich mit der göttlichen Natnr,

einerley.

Folglich sind die Personen der Dreyfaltigkeit unter einander einerley, und machen nur ein nämliches Ding aus,,.

Antwort auf diese Schlußrede.

Wir geben auf diesen Beweisgrund zweyerley Antwor«ten. Durch die erste werden wir zeigen, daß man diesenGrundsatz annehmen könne, ohne daß es möglich sey, gegendas Geheimniß der Dreyeinigkeit etwas daraus zu schließen:und durch die zweyte werden wir beweisen, daß man, wennman einen richtigen Vernunstschluß machen will, diesenGrundsatz nicht brauchen könne, da von der Dreyeinigkeit dieRede ist.

Wir sagen dann erstlich: Es ist nicht möglich, aus die,sem Grundsätze etwas gegen die Dreyeinigkeit zu schließen.Denn da die Dreyeinigkeit ein Geheimniß ist, durch wel«ches die drey Personen nur eine nämliche, einzige, und zähl«bare Wesenheit und Natur unter einander haben; und dadie Wesenheit der Person des Vaters eben dieselbtge ist, wiedie Wesenheit der Person des Sohnes, und der Person desheiligen Geistes: so folget daraus, daß der Vater, derSohn, und der heilige Geist einander gleichförmig sind, und

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