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sie unmöglich so deutliche Begriffe haben können, daß sie mitaller Gewißheit Ja oder Nein sagen börsten. ^
Man sieht aus allem, was wir ißt gesagt haben, daßdie Christen und die Philosophen in diesem Stücke beyde ihre ^"eigene Art zu vernünfteln haben. Die Christen sagen: Es „ist bewiesen, daß dieses Geheimniß geoffenbaret sey; folglich ^ ««i!soll man es glauben, obschon man es nicht begreifen kann. „Die Philosophen , ohne daß sie sich Mühe machen zu sehen, , Aob es eine Offenbarung gebe, sagen: Man begreift diesesGeheimniß nicht; folglich darf man es nicht glauben. „
Wer aus beyden machet den bessern Vernunftschluß, die tzChristen oder die Philosophen? Diese Frage verdienet« wohl, ^ Wuntersuchet und beantwortet zu werden.
Einwendungen der Philosophen wider das Geheimniß
der Dreyeinigkeit. ^
I. ^
Die große Sturmrüstung der Philosophen gegen das Ge» los!
heimniß der Dreyeinigkeit ist jener berüchtigte Grundsatz, tzjwelcher den Grundstein aller richtiger Vernunftschlüsse und ,aller Beweisungen ausmachet, und nothwendig zur Ueberzeu» ^gung leitet: sunt enclem uni tertio, sunt eaciem ^
Inter le; das ist: Dinge, die mit einem dritten Dingeeinerley sind, sind auch unter einander einerley; oder, ^sie machen mit einander ein nämliches Ding aus. ^
„ Dieser Grundsatz „, sagen sie, „ stürzet alles, was ^
,, man von der Dreyeinigkeit behauptet, lediglich zu Boden. ^
„ Man saget, die Person des Vaters sey von der Person ^
„ des Sohnes unterschieden, die Person des heiligen Gei» ^
„ stes fty von der Person des Sohnes, und von der Per, ^
,, son des Vaters unterschieden. Aber durch diesen Grimd» tz
„ sah