Dreyeinigkeit. zi?
„ dazu seinem Sohne verliehen, damit alle den Sohn ehr„ rcn, wie sie den Vater ehren: und wer also den Sohn„ nicht ehret, der ehret den Vater nicht,, welcher ihn gesen.„ det hat „. Aus einer großen Menge Stellen von gleirchem Inhalte und von gleicher Stärke, die wir anführenkönnten, halten wir uns an diese einzige, aus welcher mandie zweyre Person der anbethenswürdigen Dreyeinigkeit, Je,smn Christum, sehr deutlich sieht und erkennet.
Endlich der heilige Geist, die dritte Person der Dreyei,nigkeit, wird auch in eben demselben Evangelium mit gleicherKlarheit angekündiget.
Man vernehme, wie sich Jesus Christus von ihm aus-drücket : * „ Wenn der Geist der Wahrheit, welcher vom„ Vater auögehl, und welchen ich aus dem Schooße mei,,, ne« Vaters zu euch senden werde, gekommen seyn wird,„ da wird er euch von mir Zeugniß geben. Er wird euch„ alle Wahrheit lehren; er wird nicht aus sich sechsten re«„ den; sondern er wird euch sagen, was er hören wird.„ Er wird mich verherrlichen; denn er wird von mir em«„ pfangen, was er euch vortragen soll. Alles, was mei,„ nem Vater angehöret, das gehöret auch mir an; deßhal,„ ben habe ich euch gesazet: er wird von mir empfangen,„ was er euch vortragen soll „. Hier haben wir eine drittegöttliche Person, die vom Vater ausgeht, die vom Sohneempfängt, und die weder Vater, noch Sohn ist. Denn wervom Vater ausgeht, ist nicht der Vater: jener Geist, wel,cheu der Sohn senden wird, ist nicht der Sohn : jener Geist,der im Schooße Gottes wohnet, ist Gott selbsten. Da se-hen wir dann die dreyPersonen der anbethenswürdigen Drey-einigkeit in der göttlichen Schrift deutlich geoffenbaret.
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