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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
315
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Dreyemigkeit. z i;

Grund und die Feste sey, worauf nothwendiger Weise dieganze Religion ruhet? Wir wollen hier nicht alle diese sowichtigen und so erhabnen Gedanken entwickeln. Wir ge,ben sie den Betrachtungen des Menschen Preis, der zu den,ken fähig ist.

Dritter Artikel.

Das Gehemmtst der Dreyemigkeit ist in der göttlichenSchrift deutlich geoffenbaret.

HI?as die Bücher des alten Bundes nur auf eine dunkleund verhüllte Weise von der Dreyfaltigkeit der Perso,nen in Gotte angedeutet hatten, das Hat Jesus Christus inseinem Evangelium deutlich und ausdrücklich vorgetragen.Eh er gen Himmel fuhr, kündigte er seinen Aposteln an,daß sie nur im Namen der anbethenswürdigen Dreyemigkeit,und durch das Bekenntnis'des Glaubens an das Gehcimnißder hochwürdigen Dreyemigkeit, die Menschen zum Diensteder neuen Religion, die er vom Himmel gebracht hatte, auftnehmcn sollten. Gehet, sprach er zu ihnen, ^ und lehretalle Völker; und taufet sie im Namen des Vaters, desSohns, und des heiligen Geistes. Da er saget: Im Na»men, zeiget er die Einheit der Natur und Wesenheit Gottesdeutlich an; da er saget: des Vaters, des Sohns , unddes heiligen Geistes, giebt er die Dreyfaltigkeit der Personenausdrücklich zu erkennen. Dieß waren die letzten Verord,nungen, die er ihnen auftrug, eh er von ihnen schied. Aberwas er da in kurzen Worten zusammen zieht, leget er in derganzen Folge seines Evangeliums mit der gehörigen Ausdeh,nung und Deutlichkeit aus einander.

Erstlich

" Matth, XXVIIl.