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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
310
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Dreyeinigkeit.

ligion, des Glaubens, der göttlichen Schrift von der Drey,einigkeit zu Rache zu ziehen: und alsdann werden die uner-forschlichen Abgründe dieses Geheimnisses für die Vernunfteine Quelle der reinesten Beleuchtungen , und der -süßestenZufriedenheit werden. Lt nox illuminstio mes in öeli-^i>? meis. ^

Also wollen auch wir in dem, was wir von diesemGeheimnisse zu sprechen Willens sind, zu Werke gehen. Wirwerden zum Anfänge erklären, was man durch das Wort:Dreyeinigkeit, verstehen soll, und was die Kirche dadurchversteht. Wir werden zeigen, daß dieses Geheiinniß dernochwendige Grund und die Feste der ganzen Religion ist.Nachmals werden wir beweisen, daß es in der göttlichenSchrift deutlich geoffenbaret ist. Dann werden wir dar-chun, daß es unmöglich ist, in dem, was uns der Glau,ben von diesem Geheimnisse lehret, irgend einen Widerspruchzu zeigen. Endlich werden wir auf die Schwierigkeiten ant-worten , welche die Ungläubigen dagegen aufzuwerfen sich be-mühen.

Was ist die Dreyeinigkeit?

urch das Geheimniß der herrlichen und unbegreiflichen

Dreyeinigkeit erscheint Gott wahrhaftig als Gott, undüber alles unendlich erhaben, was nicht Gott ist. Nichtsvon allein, was die größesten Geister von diesem höchstenWesen haben begreifen können; nichts von allem, was dieVernunft in den natürlichen Dingen entdecken kann, um unszu der Erkennrmß dieses höchsten Wesens zu erheben, kömMtvom Weiten den hohen Begriffen bey, die uns dieses anbe,

Erster Artikel.

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IZ8. Psalm.