Druckschrift 
1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
307
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Ewige Dauer der Strafen. goy wohl, daß man es dem Origenes Schuld giebt. Aberich weiß auch, daß diese Beschuldigung sehr harr zu bewei,sen, und sehr leicht zu beantworten ist. Sie ist sehr hart zubeweisen: denn der heilige Pamphyl, der Märtyrer, in sei,ner Schuhschrist für den Origenes, und Russin legen klaran den Tag, daß man ihm viele Meynungen zugeeignet, dieer nicht gehabt hat, und daß man etliche seiner Werke ver,fälschet habe. Sie ist sehr leicht zu widerlegen: denn mankann sich über diesen Lehrsaß nicht deutlicher ausdrücken, alser in seiner Auslegung über den heiligen Matthäus gechanhat. Vernehmen Sie, wie dieser große Mann sich aus,drücket. *

Welche Iesum Christum verlassen, werden zum ewi-gen Feuer verdammet, das von jenem, dessen wir unsbedienen, ganz unterschieden ist. Von diesem Feuer sa-get Isaias: Ihr Wurm wird nicht sterben, und ihr Feuernicht erlöschen. Dieß Feuer ist ewig und unsichtbar,wie es Job vorgesaget hat, als er sprach: Sie werdenvon einem 'Feuer verzehret werden, welches nicht ange,zündet wird. ' Dieses ewige Feuer war für den Teufelund für seine Engel bereitet worden, und es wird auchder Wohnsitz derjenigen seyn, welche dem Teufel undseinen Engeln Nachfolgen werden. Also redet dieser großeLehrer, welcher durch seinen Verstand und seine Gaben einer

der

' Abhandl.

dieser große Lehrers Nicht nur Origenes, sondern auch de» heiligenHieronymus wollen die Ungläubigen zum Vertheidiger ihres Handelsmachen. Sie ziehen aus seinen Schriften verschiedene Stellen an, wo»rinnen sie zu finden meynen, daß dieser heilige Kirchenlehrer geglan-der habe, die Strafen der Hille werden ein Ende nehmen. AberHieronymus trägt in diesen Stellen entweder nur fremde, nicht seine,Meynungen vor, wie er öfter zu thun pflegt; oder er spricht von denU - Stts«