zos Ewige Dauer der Strafen.
Der Christ.
Lassen wir die Römer und die Griechen in ihrem Wer,the : aber denken Sie wohl an die Ungereimtheit, die Ihnenentfallen ist.
Der Irrgläubige.
Von was für einer Ungereimtheit wollen Sie sagen?
Der Christ.
Von dieser, daß Sie behaupten, oder mindstens verum,then lassen, Jesus Christus habe die Welrweisheic und dieBücher der Griechen und Römer studiret. Denn da dieChristen diesen Lehrsatz allein auf das Wort Jesu Christi glau,ben, und da dieser Lehrsatz nur von den Griechen und Rö,mern auf die Christen gekommen seyn soll; so muß es wohlfolgen, daß Jesus Christus ihn aus ihrer Weltweisheit undihren Büchern hergeholek habe. Ihre Meynung ist wahr,hastig sonderbar, und ganz neu.
Der Irrgläubige.
Allein mehrere Kirchenväter haben an die ewige Strafennicht geglaubet. Es hat ihnen abgeschmackt geschienen, daßein armer Mensch durch eine ganze Ewigkeit brennen sollte,weil er eine Geist gestohlen hätte.
Der Christ.
Dieser Mensch, der die Geist gestohlen hat, darses nurbereuen; er darf nur Gott und dem Nächsten Genügen schaf-fen, soviel es von ihm abhängt; und er wird nicht bren,nen: dicß ist eine sonnenklare Sache. Aber Sie beschuldi,gen mehrere Kirchenväter, daß sie an die ewigen Strafennicht geglaubet haben. Mein! nennen Sie doch diestlbigen,zum Gefallen, die nicht daran geglaubet haben. Ich weiß
es
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