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Ewige Dauer der Strafen. zoi
Gespräch
Wischen einem Irrgläubigen und einem Christen, in webchem der Irrgläubige alles vorbringt, was im philoso-phischen Handlexikon von dcm Lehrsätze der Höllegesaget wird.
Der Irrgläubige.
Glauben Sie an eine Hölle?
Der Christ.
Ja, ich glaube daran: denn die Vernunft leitet mich, siezu glauben; die allgemeine Erblehre giebt mir sie zu erkerunen; und die Glaubenslehre unterrichtet mich davon.
Der Irrgläubige.
Es ist augenscheinlich, daß Ihre allgemeine Erblehre nuraus der Einbildung gequollen ist. Denn, sobald die Men,schm in Gesellschaft gelebet hatten, mußten sie wahrnehmen,daß viele Bösiwichter der Strengheit der Gesetze entgiengen.Die öffentlichen Laster wurden gestrafet: man mußte für dieverborgnen Laster auch einen Schranken setzen. Die Relügion allein konnte dieser Schranke seyn. Die Perser, dieChaldäer, die Aegyptier, die Griechen haben Strafen nachdiesem Leben ausgedacht; und aus allen Völkern, die unsbekannt sind, haben die einzigen Juden nichts weiter, alszeitliche Strafen zngelassen. Dieß ist die ganze Geschichte-es Lehrsatzes von der Hölle.
Der Christ.
Sie bringen da sehr viele Sachen auf die Bahne, dieSie in ganz kurzen Worten abbrechen. Sie si tzen: es habeeine Zeit gegeben, wo es den Menschen zu Sinne kam, ei,ne Gesellschaft auszurichten, und sich eine Religion und Ge.
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