z eo Ewige Dauer der Strafen.
Stelle des pouISerrho, das ist, der Hölle? Endlich wenndiese Frage so unmchlich ist, warum ereifern sich die Phi-losophen so sehr, da man sie vortragt ?
Nachmals erkennt er keine andere Hölle, als die Ver-wirrungen der Leidenschaften in diesem Leben. So werdendann die Tiberen, VieNeronen, die Cromwel, die entsehrliebsten Unbüder der Grausamkeit, der Schwelgercy, derRaubbegierde, durch die Plagen , die ihnen ihre Leidenschaf»len in dieser Welt verursachten, alles gebührt haben? DieHeyden verfuhren mit den berühmten Bösewichtern nicht sogelmde. Sie schlugen die Systphen, die Ixionen, dieTantalen, die Salmonaen in Fesseln in der Hölle. Jo-hann Jakob Rousseau ist viel gutherziger. Die Bösen sindseine Brüder. Ihr Slückstand wird den seinigen ver,größer».
Endlich saget er, er wisse nicht , ob die peinen derGottlosen ewig dauren werden, und es falle ihm schwer,dieses zu glauben. Allen Gottlosen fällt es eben so schwer,wie Rousseauen. Ist aber seine Unwissenheit oder seine Un«treue zu entschuldigen, wenn er sich hätte unterrichten lassenkönnen, wenn er sich hätte unterrichten lassen sollen , oderwenn er den Unterricht nicht mit Treue, mir Aufrichtigkeit,mik Gelehrigkeit angenommen hat? Dieser Lehrsatz ist alle-zeit das Schreckbild der Freydenker gewesen : denn gleichwiedie Straflosigkeit die süßeste Lockspeise zum Laster ist, wieCicero saget: * Impunitug peccrmcZi maxima illecebra ;also ist die Furcht der Strafe« der mächtigste Schranke da-wider. Was Cicero so gut begriffen hat, begreifen unsreneuartigen Philosophen eben so gut: allein sie getrauen sichnicht es zu gestehen, weil sie die Folgerung davon einsehen.
Ge-
" von den Pflicht. I. s.