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1 (1777) A - L
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283
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Ewige Dauer der Strafen. 28z

Wege der Gerechtigkeit, der Weisheit, und der Lugendgewandelt sind, und jene, die einen andern Pfad betretenhaben, vernehmen auf gleiche weise bey diesem Richter«stuhle das Schicksal, das für sie bereitet ist. Die ley»lern, das ist, diejenigen, welche sich mit gräulichen La,stern, als: mit Gottesrauben, mit Meuchelmorde, mitVerachtung der heiligen Gesetze, beflecket haben, wer-den in die Hölle gestürzet werden, und niemals mehrdaraus entkommen. Dies; ist eine erschreckliche Warnungfür jene, saget er anderswo, welche diese Unglückseligenso entsetzliche O-uaalen ausstehen sehen, die noch ewigdauren werden. Man kann vieleicht, fährt er fort,auf das, was ich sage, wenig achten; ich gestehe es:allein nachdem ich reiflich der Sache nachgedacht, undalles gut überleget habe, finde ich nichts, was derWeisheit, der Vernunft, und der Wahrheit gleichförmi-ger wäre. Also läßt Plato den weisen Sokrates, den ehr,würdigsten Philosophen, der unter den Heyden gelebet hat,sprechen.

Diphilus von Sinopcn, welcher ohngefähr drey Jahr,Hunderte vor Jesu Christo lebte, drücket sich über den gleichenGegenstand nicht minder stark und deutlich aus. ^ Den-ke nicht, saget er, daß jene, die sich allen wohllüstcndieses Lebens Preis geben, den Augen der Gottheit ent-weichen. Ein gerechtes Aug wachet über alle Sterbli,che: und deßhalben unterscheiden wir in der Hölle zweenverschiedne Oerter; einen, der den Gerechten bestimmetist; den andern, der auf die Boshaften wartet. Irrenicht in diesem Stücke. Du wirst dort einen Richter an-treffen, welcher Gott, der höchste Rönig, der Urheber-

aller

" 2m Gorg. Be>- Elem. Strom. B.