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1 (1777) A - L
Entstehung
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274
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274 Christeilthum.

Gotte zur Welt gebracht; es hat die Menschen gelchrer, derGottheit einen Dienst zu erweisen, welcher der Gottheit sech-sten würdig ist, einen Dienst , der vernünftig, anständig,und allezeit von tugendhaften Empfindungen begleitet ist.

Mil einem Worte: was eine Helle Fackel ist, die in einOrt der Finsternisse gebracht wird; was das Licht des Ta-ges ist, wenn es die Schatten der Nacht davontreibt; ebendas ist das Christenthum für den ganzen Erdkreis gewesen.Ein einziges Wort des Evangeliums hat die Gemächer un-endlich mehr beleuchtet, und die Herzen mehr gebessert, alsalle philosophische Schulen und Sekten zusammengenommenjemals hätten auswirken können. Das Heydenthuin ist durchdie Werke der Väter, Latians, (Quadrats, Justins,Athenagoras, Grigenes zu Schanden gemacht worden:diese vortrefflichen Werke sind ohne Widerlegung geblieben.Und wenn sich das Heydenrhum noch eine Weile er-halten hat, so ist es nur durch die Ausgelassenheit geschehen,die es guthieß, und welche die Freydenker unserer Tage mitaller Mühe wieder in Len Schwang bringen möchten.

Dieß ist also ein neuer Vortheil, den die Welt demChristenthume zu danken hat. Ein Mensch, der fähig zudenken ist, muß erstaunen, daß die Welt so lange durchdie Ausschweifung und Ungereimtheit des Heydenthums hathintergangen werden können. Aber soll er minder erstau-nen , daß eine so reine, so weise, so nützliche Religion fürdas menschliche Geschlecht, wie die christliche Religion ist,der Gegenstand jener rasenden Angriffe so vieler Schriftstel-ler sey, und daß diese Angriffe den Gegenstand der heftig-sten Begierde, und angenehmsten Belustigung so vielerMenschen ausmachen, welche sich noch zu dieser Religion be-kennen ?

Der