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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
270
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2?o Christenthllm.

statten, und sogar gebiethen; bald: * wie sie, als Ty,rannen, die Ulahrheit hasten, und unterdrücken, weil ^es diese waget, ihre ungerechten und einbildrifchen An- ^spräche zu untersuchen: kömmt es Philosophen zu, welche ^die erhabensten Lobsprüche an den Mörder Karls des Erstenverschwenden, ^ welche sich für schwärmende Schußredner ^der Kronränber auftverfen, *** welche sich unkerwinden, ^die berufensten Meutlinge, und die größesten Meutereyen zu ^rechtfertigen: kömmt es diesen Philosophen zu, die ^

friedfertigste, die sanftmürhigste, die geselligste aus allen Re, ja!ligionen auf solche Weise anzugreifen? A

Aber wir wollen diese Frage ruhen lassen, und wiederzu den Römern kehren, um unfern Vortrag zu beweisen. W

Wir haben schon gesehen, daß aus sieben Königen von Rom sch

drey sind ermordet, und einer ist vom Throne gestoßen worden. R

Aus den zwölf ersten Kaisern sind nur drey oder vier eines Ä

natürlichen Todes gestorben. Aus ohngefähr vierzig Kaisern, ii«die vom Domitian bis auf Konstantinen herrschten, kamenmehr als die Hälfte durch die Hand der Aufrührer und EiMeutlinge um. Wenn wir von den Römern zu den Grierchen übergehen, werden wir die gleiche Wuth, und dengle» ^chen Mordgeist wieder sehen. Wir werden finden, daß alles >Blut beynahe des ganzen Hauses und aller FreundschaftAlexanders verspritzet worden ist; wir werden wahr,nehmen, daß fast alle Könige in Asien oder Syrien vergiftet, ^oder m.ngebracht worden sind. Aus achtzehn Königen, dieman von? ersten Seleukus bis auf den letzten Demetrius ^Zählet, sittv wenigstens zehn durch die Hände der Aufrührer ^' umge, tz,

' Entlsrr-'t. Thristenth. n. Seite.

*' Zeitalter Ludew. des XIV. Rap.

" * * Allgem. «Zcsch. Rap. von Schwede».

-Edend. Aap. rz. L. ''