i?2 Christettthuni. , .
Nachdem sie den Weltkreis unter sich getheilet hatten, ^ ^schieden sie von einander, und giengen aus, die neue Re, !ligion in jenen Landschaften zu verkündigen, welche einemjeden zugefallen waren. Der Namen : Jesus Christus, er, ^ ,scholl zu gleicher Zeit beynahe im ganzen Umfange des rö, ^mischen Reiches, und sogar über die Gränzen des römischenReiches hinaus. Der heilige Peter, * der erste und dasOberhaupt dieser großmüthigen Männer, meldet in einem ^feiner Briefe von den christlichen Kirchegemeinen, welche ^ E""schon in den Königreichen pontus, Galazien, Rappado, ^zien , Bythinien, und der großen Landschaft Asiens auf,gerichtet waren. Der heilige Jakob regierte die Kirche im V!Judenlande: der heilige Markus pflanzete sie in Aegypten:der heilige Barnabas ** stiftete eine sehr zahlreiche Kirche,gemeine auf dem Eylande Lypcrn: der heilige Paul redetein seinen Sendschreiben von Len Kirchen, welche durch limGriechenland, Lilizien, Syrien, Arabien ausgebreikel Mwaren: er kündete seinen Vorschlag an, bis nach Spanien Düberzugehen: er wünschte den Christen zu Rom Glücke, Hdaß ihr Glauben schon durch die ganze Welt verkündiget Mwar. Die mündliche Erblehre berichtet uns, daß die Apo> Nsiel Thomas und Bartholomäus sogar nach Indien, ^ G,Persien, und Baktrian hineindrangen. Endlich ist es durchglaubwürdige Urkunden bewiesen, daß kaum ein Theilchen ^
der bekannten Welk war, wo nicht der Namen: Jesus Chrü ßstus, schon zur Zeit der Apostel, in Ehren gehalten, und am Hß«gebelher wurde.
Diese Kirchegemeinen sind Anfangs nicht sehr zahlreichgewesen; aber sie vermehrten sich, und wuchsen so schnell ttz
auf, daß man es nicht anders, als für ein Wunder, betrach, ^
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i. ' Sendschr. II. "^Apostelgesch. XIII. tz