Christenthum. 17z
»», ten konnte, plinius, weicher im ersten Jahrhunderte der! ^ Kirche gelebet hat, saget, daß das Christenchum, nicht al»^ lein in den Städten, sondern auch in den Dörfern und auf
!, dem Lande ausgebreitet war; daß es von einer sehr großen
«i Menge Leute von jedem Alker, von allen Ständen, von allench Geschlechtern angenommen wurde; daß die Tempel der Gö,z i» hen verlassen waren,' und daß man wenige noch antraf, die
ii«i den Göttern Opfer zu schlachten kamen. * Milti enim
«E omni8 Xlstl8, omni8 orciinib, utnugque sex»8 etiamvocsntur in periculum. I^eque enim civitute8 tantum,seö vico8 etiam utczue s^ro8 superliitioni8 iftiu8 con-P tsZio pervIAsta est. Certe sati? constat, prope jsnr^ llelokts lemplu cospills celebrari, L ürcru solemniaH öiu intermisss repeti» psllimcjue venire viÄims8, qua-^ rum aälrue rurissimu8 emptor inveniebutur. Also leg,^ te ein heydnischer Befehlshaber dem Kaiser von dein Fort»gange des Christcmhumcs Rechenschaft ab. Mark AurelE giebt uns in seinem Briese an den Senat ** die große ZahlM der Christen zu erkennen, die unter den römischen Kriegshee,ren war: Von einer zahllosen Menge Barbarn umgeben,^ saget er, und zwischen engen Pässen eingeschlossen, ließM ich jene kommen , die wir Christen nennen, und ich er,
^ staunte an der großen Zahl, die ich unter meinen Solda»
D ten fand.
^ Aber nichts zieht uns den wundervollen Aufwuchs desD Christemhnmes besser zu erkennen, als was Terrullian inder schönen Schuhrede, die er für die Christen hielt, eben^ demselben Senate vorstellte. *** Die Christen sind es, web^ ^ heut zu Lage eure Städte, eure Lylande, eure pflanz,
^ , eure Gesellschaften, eure Felder, eure Zünfte,
* Lrkf. io. B.
"Dey Justin.
eure
*'* Schutze, 37- Nax.