1^6 Christenthrm.
5. Damit die Stärke und das Licht der Wahrheit fühl,barer erscheinen mögen, werden wir die Folgerungen, welchenatürlicher Weise aus den vsrschiednen beygebrachten Sähenstießen, entwickeln und in Eines bringen.
6. Werden wir die Lügen, Verleumdungen, Fälschun«gen, Ungereimtheiten, die der Verfasser des Handlexikonsgesammelt hat, dem Leser umständlich vor die Augen legen,und dieselben deutlich, bestimmt, und überzeugend beam,Worten.
7. Werden wir zum Beschlüsse an das Licht sehen, wieviel Gutes das Christenthmn in der Welt stiftet, da es eineMenge von Gebrauchen nnd Grundsätzen verbessert, welcheden Trieben der menschlichen Ehrlichkeit, Billigkeit, undSittlichkeit zuwiderlauftn, woran alle philosophische Klug,heit nichts tadelhastes wahrgenommcn, oder zum mindestensich nicht getrauet har, den Versuch einer Besserung damitvorzunehmen.
Erster Artikel.
Schilderung oder Charakter Jesu Christi.Seine Abkunft.
lir stellen znm Anfänge die Schilderung oder den Cha,rakter des herrlichen Stifters unsers ChristemhumesJesu Christi auf, weil wir dafür halten, daß die Kennt-niß seiner göttlichen Person sehr viel dienen soll, uns in demNrtheile zu leiten, welches wir von seiner Religion zu fällenhaben. Allein gleich ißt zum Anfänge fodern wir alle Un-gläubige , Philosophen, Kritiker, Freydenker herzhaft auf,nur einen der Züge, womit wir dieses Bild entwerfen wollen,der Falschheit zu beschuldigen.
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Erstlich