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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
155
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Chriftelithunl. iss

noch blühender geworden: sie ist durch Spaltungen und Ke,tzereyen zerrissen worden^ und dennoch hat sie von ihrer Kraftund ihrer Stärke nichts verloren. Allein, wenn man dieJahrbücher der Welt durchgeht, so findet man keine Zeit,wo sie jemals entsetzlichere Anfälle auszuhalten hatte, als siezu unfern Tagen von der Freydenkerey und der Ungläubigkeiterfährt. Ihre Vertilgung ist der große Wunsch der philoso,phischen Rotte, die sich wider sie verschworen hat. Dieses istdas Ziel, welches sich alle jene Gottlosen vorstecken , die sichPhilosophen nennen; und auf diese Absicht ist all ihr Be-streben gerichtet.

Aber der Grimmigste aus allen diesen Verschworenen istder Verfasser des philosophischen Handlexikons; und beson-ders bey dem Artikel: Lhristenrhum, bricht seine Galle, seinGeifer, und sein Haß mit der größesten Tollwuth aus.

Damit wir alle diese Gräuel widerlegen, die Wahrheitin alle ihre Rechte wieder einseßen, und dem Leser ein Lichtan die Hand biethen mögen, um sich bey der Untersuchungdes ChristenthumeS nicht zu verirren, wollen wir diese Ver,theidigung in mehrere Artikel theilen.

1. Werden wir die Schilderung und den Charakter des

göttlichen Gesetzgebers der Christen aufweisen. ^

2. Werden wir einen richtigen und bestimmten Begriffvon dem, was den wesentlichen Grund des Christenthumsausmachet, angeben.

z. Werden wir mit wenigen Worten das Wunder derPflanzung des Christenthums in der Welt vor die Augenstellen.

4. Werden wir die gräulichen Verfolgungen erzählen,die es von den Mächten der Erde zu dulden hatte.

5. Da,