Chinescr. ,zz
führet sechs und dreyßig S.onnefinsteruisss an. Ohne daß wiruns aufhalten, die Richtigkeit dieser Anführung zu untersu-chen, sagen wir, daß dieses nichts im geringsten bewiese.Unsre Landleure, ohne Sternkundige zu seyn, könnten wohlauch eben so viele Sonnefinsterniffe «»führen, als sie zu ih-rer Zeit gesehen hätten.
IX.
Römmt es uns zu, den Lhinesern eine Zeitrechnungstreitig zu machen, welche unter ihnen einhäUig angenom-men ist? uns, die wir sechzig verschiedene Systeme-ha-ben, um die Zeiten zu berechnen, und die wir also nichtein einziges gewisses haben?
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Sollte man nach diesem schönen Schlußspruche nicht ur-theilen, daß Herr von Voltaire die chinesische Zeitrechnungvollkommen inne habe, und daß ihm von der unsrigen nichtsunbekannt sey. Man könnte sich in beyden Stücken berrie, 'gen. Aber wir rhun keinen Ausspruch.
Wenn es bey uns sechzig verschiedene Systeme giebt, umdie Zeilen zu berechnen, so ist dieses ein Beweis, Laß bey-uns viele denken, rechnen, arbeiten. Könnte man eben die-ses von den Chinesem sagen? Die Verschiedenheit der Sy-steme beweist, daß Beschwernisse auszulösen Vorkommen;aber sie hindert die Zeürechner nicht, in den vornehmlichftenZeitbestimmungen übereinözukommen.
Im übrigen wird man wohl diesen sechzig SystemenVoltairens seines, als das ein und sechzigste nicht beyseßm.Es schmecket allzu sehr nach dem chinesischen Gelehrten. Manwill ihm auch keineswegs rachen, in einer neuen Ausgabeseine Kapitel von China zu verbessern: er ist von der schwach-sinnigen Einsicht anderer, und von seiner Unfehlbarkeitallzu wohl überzeuget.
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VI.