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1 (1777) A - L
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143
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-lieben. Aber laßt uns die Sache ein Bißchen umständli-cher untersuchen.

Du Halde giebt sich alle Mühe, in seinen vier ungeheu-ren Bänden von Nachrichten, um den Chinesern irgend eineAchtung zu verschaffen; er übersehet die schönsten Stellen ausihren Werken; er möchte ihnen Witz zuschreiben, und aufgewisse Weise Akademiker aus ihnen machen. Und was le-get er uns in diesen Übersetzungen vor? Frostige Gedichte,die nicht besser sind, als jene Lieder zu Ehren des heiligenHerrn Jakobs , wormit sein Bildniß aus Holzstichen einge,fasset ist, und welche die Landleute in ihren Hütten herabsingen.Was leget er uns in Liesen Ueberseßungen vor? EtlicheTrümmer einer Wohlredenheik, an denen man weder Trieb,noch Eifer, weder Stärke, noch Erhabenheit gewahr wird,und empfindet. Was leget er uns endlich vor? EtlicheAnmerkungen aus der Sittenlehre, welche nichts an sich ha-ben, das über den Begriff eines gemeinen Mannes hinaus-reichet , der nur ein Bißchen gesunde Vernunft hat. InAbsicht auf die Geschichte kann man dreiste sagen, daß dieChineser die Unwissendsten aus allen Menschen sind. Aufetliche Mährchen eingeschränket, wormit ihre Jahrbücher ver,unstaltet sind, wissen sie durchaus nicht, was die Welt ist,was die Völker sind, und was sie gewesen waren.

Kömmt man nachmals auf die Wissenschaft, welchevom Verstände, von der Scharfsinnigkeit, von Vernünft,schlüssen abhangen; so wird man alsobald wahrnehmen, daßes unter den Chinesern niemals ein System der Naturkun-de gegeben hat. Niemals haben sie sich in den Stand ge-setzet, von den Naturerscheinungen einen Grund anzugeben,oder sic zu erklären. Niemals haben sie eine Abhandlungvon der Erklärung der Begriffe, das ist, von der wahren

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