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len. Dann haben ctwan unwissende Geschichkeschreiber, alssie jene Nachfolge von Männern und Hausvätern in so ent-fernten Zeiten antrafen, dieselben sehr willkührlich in Kaiserumgestalket. Sie haben eben das gerhan, was wir heut zuTage thun würden, wenn wir die alten Patriarchen in Kai-ser verwandelten, und von den Kaisern: Noe, Sem, Ja-phet, Abraham, u. s. w. reden wollten.
Auf diese Weise wird es den Chinesern nicht schwer ge-worden seyn, nach zwölf oder fünfzehn Jahrhunderten von ih,rer Pflanzung an, den Ursprung ihres Reiches zwey tausend,und drey tausend Jahre vor unsre christliche Zeitrechnunghinauszusetzen. Ja, es ist sehr wahrscheinlich, daß die Ra-inen ihrer vorgeblichen Kaiser keine andern sind, als die Na-men der allmähligen Nachkommen von Adam und noe, wel-che in der chinesischen Sprache verstaltet und verändert wor-den seyn mögen. Also denken die vernünftigen Kritiker.
Im übrigen, was wir da von diesen Kritikern beybrin-gen, ist nicht eine verwägene Muthmaßung : nein; man hatvieles Recht, und vielen Gcund, also zu denken. Die mor,genländischen Schriftsteller *, welche China gekannt haben,ehe die Europäer wußten, Laß es ein Reich von diesem Na-men giebt; die vor vier oder fünf hundert Jahren Landchartenvon China herausgegeben haben, die unter den chinesischenEroberern , oder bald nach ihnen gelebtt haben , leisten unsBürgschaft daAr. Rhondemir, ** einer der schönsten Gei-ster , und einer der gelehrtesten Männer unter ihnen , saget,daß China von einem Sohne Iaphets, der sechsten einSohn des Noe war, bevölkert worden sey; daß dieser SohnJaphets das Mittel erfunden, die Gerde zu bereiten, und
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* Morgenlä-ld. Biblioth. dev dem Artikel: Sina.
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