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Zweyter Artikel.
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Was von den ersten chinesischen Kaisern qesaget wird,kann man mit Vernunft für nichts anders halten, alsfür eine mündliche Erblehre von der Geschichte der Pa-triarchen , von denen in der Schnst gesprochenwird , und die man in chinesische Kagerverwandelt hak.
Nichts, als eine blöde Leichtgläubigkeit, kann alle jenevorgeblichen chinesischen Kaiser: Fohl, Schun , Z?u, Hiao,und alle diejenigen zugeben, welche man in den Jahrbüchernder acht oder zehn ersten Jahrhunderten dieses Reiches zah-let. Was ilnmer die Chineser von diesen ersten Zeiten aufdie Bahne bringen, ist mit so groben Mährchen vermischet,und mit so abgeschmackten Meynungen ansgefüllet, daß eüWunder ist, wie man es vorzubrmgen , und wieder aufzurwärmen waget.
Vernünftige Kritiker sehen diese Dinge ganz anders an.Sie nehmen an der Nachfolge dieser sogenannten -Kaiser nichtsweiter wahr, als eine Reihe Hausväter, vom Anfänge derersten Pflanzvölker, welche das Land bezogen haben, bis nacheiner Folge von Jahrhunderten die Völker eine Gesellschaft,einen Staat, ein Reich aufgsrichter haben. Sie schließen,daß diese erstm Pflanzvölker das Andenken jener Namen, dievor ihrer Wanderung geiebet hakten, unter ihnen behaltenhaben mögen, gleichwie die Patriarchen die Namen ihrerVorfahren allezeit behielten, da ste bis auf Noe, oder wohlauch bis auf Adam zurückzählken. Nach vielen Jahrhun-derten , als der Staat mach'Lg geworden war, und unter denKaisern einen gewissen Bestand erhalten hakte, hat man ver-muthlrch die mündliche Erblehre schriftlich anföewahren wol-
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