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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
136
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iz6 Ehineser.

WaSdie Sonnefinsterniß bemfft, dierizz Jahre vorChristi Geburt, das ist, ohngefähr zwey hundert Jahrenach der Sündfluch geschehen, und in den chinesischenJahrbüchern enthalten seyn soll; so beweist sie durchausnichts, weder von jenem erstaunlichen Alterrhuine, nochvon den astronomischen Kenntnissen und Beobachtungender Chineser. Denn erstlich sieht in keinem ihrer Bücherausgezeichnet, daß diese Finsterniß vorgesaget, oder ausgerech-net worden wäre. Zweytenö ist es sehr wahrscheinlich, daßdas Andenken einer merklichen Somicnfinsterniß, die etwazwey hundert Jahre nach der Sündflurh geschehen ist, sichbey den Menschen erhalten habe, und daß die ersten, welchein jene Länder, übergegangen sind, die nachmals den NamenChina angenommen haben, dieses Andenken mit sich dahingebracht haben ; und also mag dieser Zufall in die Jahrbüchergekommen seyn.

Immer mögen die Chineser etliche Sonnefinstermsse be-merket , und in ein Tagebuch ausgezeichnet haben: unsreLandleute würden wohl das gleiche rhun; aber man wird siedeßhalbcn nicht für große Sternkundige ausgeben. Wohinzielen dann alle diese stolzen voltairischen Aussprüche, undwas beweisen sie ? Man durchsteche einen Lederball, der gutaufgebla'en, und gespannet ist; so fallt er platt zusammen,und nichts, als runzlicht Leder, bleibt zurück. Man be-rühre nur alles, was Voltaire sagt , mit dem Stachel derKritik, so wird es die nämliche Wirkung haben.