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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
131
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Chineser. izr

Lauft der Gestirne, welcher zwsy hundert sechzig Jahre vor unsrer Zeitrechnung anfängt. Kömmt es dann uns zu, ihnen eine Zeitrechnung streitig zu machen, welche umerihr neu einhällig angenommen ist? uns, die wir sechzig ver< schiedene Systeme haben, um die Zeiten zu berechnen, und die wir also nicht ein einziges gewisses haben ?

Nach so starken und so oft wiederholten Ausdrücken von-er allersichersten Zeitrechnung, von unverwerfiicher Ge-schichte, von glaubwürdigen Zeugnissen, von himmlischenBeobachtungen; nach jenen unzweifelhaften Tagzeichnmrgenvon allem, was vor fünf und vierzig Jahrhunderten in einerEntfernung von vier oder fünf tausend Meilen geschehen ist;nach jenen so umständlichen und so deutlichen Erzählungenvon Veränderungen , Begebenheiten, Eroberungen, undRuhme, wer würde sich getrauen zu zweifeln, ob diesergroße Geschichteschreiber die Wahrheit rede ?

Aber ehe wir an seine Aussprüche greifen, wollen wirihn fragen, in was für Büchern, in was für Schriftstel«lern er so glücklich entdecket habe, wie der Zustand von Chi«na vor vier taufend Jahren beschaffen gewesen sey? wie esihm gelungen habe, die Macht und das Ansehen, wormitdie chinesischen Kaiser schon dortmals bekleidet waren, soausführlich zu erfahren? was für so alte und so unverwerfli-che Denkmäler vorhanden feyn, die uns für alles, was ermit so vieler Zuversicht hersaget, die Bürgschaft leistenkönnen? Man spricht uns von Büchern, von Denkmälern,von astronomischen Beobachtungen, derer Alterthum um vie,le Jahrhunderte weiter hinausgeht, als alles, was immerandere Völker aufweisen können. Man muß dann erstlichdas Daseyn, das Alter, und die Glaubwürdigkeit dieser Bü-cher, dieser Denkmäler, dieser Beobachtungen beweisen, um

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