izo Chineser.
„ Vor dem Hiao findet man noch sechs Könige, seine,, Vorfahren; aber die Dauer ihrer Regierung ist unge,„ wiß. Nach Newtons Berechnung, welche desto ver,„ nünstiger ist, weil sie mäßig ist, werden diese sechs Kör„ nige ohligefähr hundert und dreyßig Jahre geherrschet ha»„ ben. Der erste dieser Könige, der Loht hieß, hat also„ mehr als fünf und zwanzig Jahrhunderte vor dem Anfan»„ ge der gemeinen Jahrzahl regieret, zur Zeit, wodieBa-„ bylomer schon eine Reihe von astronomischen Beobachtunr„ gen hatten, und von derselben Zeit an, ist China einem höchr„ sten Gebiether unterworfen gewesen. Die fünfzehn Kör„ nigreiche in China, welche unter einem einzigen Haupte„ stehen, beweisen, daß dieser Staat schon lange zuvor stark„ bevölkert, gut eingerichtet, und in viele Gebiethe vertheir„ ler war. Denn niemals ist ein großer Staat anders, als„ aus mehrern kleinen entstanden; dieses ist die Wirkung der„ Staatsklugheit, des Muthes, und besonders der Zeit.,, Es giebt keinen stärkern Beweis von dem Alterthuine.
„ Weil dann der Kaiser Hiao, der unverwerflich mehr,, als zwey tausend vierhundert Jahre vor dem Anfänge unser„ rer Jahrzahl lebte, das ganze Land Roreen erobert hat,„ ist es nicht zu zweifeln, daß sein Volk aus dem entfernt»„ sten Alterthume hergekommen sey. Außerdem erfanden die„ Chineser einen Breis zur Ausrechnung der Zeiten nachdem
„ Laufe
einen RrciS^ Der chinesische Rreis oder Zirkel begreift einen Zeitraumvon 62 Jahren, und besteht aus io wiederholten Buchstaben und 12chinesischen Charaktern, welche die Stunden bemerken. Ein jedes Jahrwird durch einen gewissen Buchstaben und Charakter unterschieden, bisendlich dasselbe Jahr wieder zurückkömmt, welches den ersten Buchsta-ben und Charakter hat; und dieses ist das sechzigste. Der Gebrauch da-von har einige Gleichheit mit den Vlsmpiadcn, den römische»' Zins«zahlen, den Sonne - und Mondzirkeln, oder der goldenen Zahl.
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