uz Bibel.
Mein, wenn dieser Kritiker ein Bißchen mehr Einsichtund Scharfsinns gehabt hätte, so würde er geschloffen haben,daß diese Bücher vermurhlich nach dem Anfänge des Christen,rhumes von einem bekehrten Juden verfasset worden seyn: erst«lich, weil man den Namen: Jesus Christus, darinnen amtriffr, welcher Namen erst seit dem Christenrhume bekannt ge,worden war: Mein Sohn Jesus wird sich zeigen, undmein Sohn Christus wird nach vierhundert Jahren gerös-tet werden, läßt man den Herrn sagen * ; zweytens findetman an der nämlichen Stelle Sachen, die aus dem Evange,lium nachgeahmet scheinen, besonders, wo von dem engenWege geredet wird, der zum Himmel leitet. Drittens sindsehr viele kindische Dinge darinnen, welche mit dem Begrif.fe, den man von der Einsicht und Weisheit des Esdras ha-ben soll, keineswegs einstimmen. Diese Antwort könnte ge,nüglich seyn; allein es ist rachsam, noch zwo Unwahrheiten,die der Kritiker auf die Bahne bringt, an das Licht zu stellen.
Es ist falsch, daß das vierte Buch Lsdras aus der Zahlder heiligen Bücher sey, weil keine Kirche oder kein Kirchen,rath es jemals dafür angenommen hat.
Es ist falsch, daß des Esdras Zeugniß das einzige sey,worauf das Ansehen der Bücher des alten Bundes ge-gründet ist. Auf Las Zeugniß der jüdischen Kirche, wel-che diese Bücher in der Verwahrung Hane, und dieses vier-te Buch Esdras niemals für ächt erkannt hat: ans diese-Zeugniß hat die christliche Kirche die Bibel angenommen.
XVI.
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Wir haben auf viele Artikel nicht umständlich geantwor-tet, die der vorgebliche Mylord Bolingbroke herausgegebenhat, von dem Alterthume der Fabel des Bacchus, welche
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