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1 (1777) A - L
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113
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sechszehn hundert zwey und zwanzig Jahre nach der Sündrfluth begannen?

Die Bibel mußte vor den Augen eines aufgeklärtenVolkes erscheinen. Und ist wohl ein Volk wegen der Ge«schichte mehr verschrieen gewesen? Xenophon und Herodstuswidersprechen sich fast allezeit; Rtesias wird als ein Fabel,wacher betrachtet; Strabo decket unaufhörlich die Fehler desMegastheneS, des Lratosthenes, und vieler andrer griechi-schen Schriftsteller auf; Juvenal bekleidet die Griechen mirdem schönen Ehrennamen, als Lügner in den Geschichten:Lt yuictguiä Orsecia menciax ^uäet in liiüoris. O!wie sehr mußten die siebenzig Dollmetscher dieses aufgeklärte'Volk scheuen.

Was nun den Zusah anbetrifft, welchen man heut zu Tagein dem Texte der siebenzig Dollmetscher findet, so giebt manihn ohne Beschwerniß zu. Allein, weil er in dem hebräi-schen Texte nicht steht, mit welchem diese Uebersehung im An,fange vollkommen gleichförmig war, so hat man nicht fürgut erachtet, die Vulgata nach den Abschriften dieser Ueber-sehung , wie wir sie heut zu Tage haben, zu verändern;und man hat sehr starke Gründe gehabt, um sich also zuverhallen. Endlich in Absicht auf Ratnan, den Sohn desArphaxad, gesteht man, daß er in dem zehnten Kapitel desersten Buchs Moses ausgeblieben ist; aber man findet ihnin dem dritten Kapitel des heiligen Lukas: es ist also falsch,daß die Vulgata nichts davon meldet.

Im übrigen kömmt diese Verschiedenheit der Zeitrechnungunter den siebenzig Dollmetschern, und dem hebräischen Texteoder der Vulgata, nicht von den ersten Uebersehern her; dennphilo, der zur Zeit der Apostel gelebet hat, saget in dem Le,be» des Moses, daß die Treue, mit welcher diese Dollmet-

I. Band. H scher