Bibel. i l r
Verbesserung, Ueberseßnng, und gänzlichen Wiederherstellungder heiligen Schrift angeweudet? Sind nicht die Fehler derNachschreiber entdecket, die Verfälschungen der Irrgläubigenverworfen worden ? Hat nicht der Heer mit vieler Weisheitallen Dingen Vorsehung gekhan ? und könnte inan noch einenvernünftigen und nur halbgegründeten Zweifel haben ?
X.
Die Vulgata zählet, von Adam auf die Süudfluth,mir > 6 Z 6 Jahre; die siebenzig Dolmetscher zählen 2262:sie geben einem jeden der VorälternÄbrahams hundert Le-bensjahre mehr , als die Vulgata und setzen ein Geschlechtweiter bey. da sie einen gewissen Rainan einschiebcn, vondem die Vulgata nich ts meldet wem» man ohne Vorur-theil die Ursache dieser großen Verschiedenheit erforschet,so wird man finden, daß dieses nicht ein Lebler aus Un-achtsamkeit , sondern eine nsthwendlgcLift gewesen fty.Als ptolomaus die Bibel in das Griechische übersetzen las-sen wollte , mußte dieses Buch vor den Augen eu.cs auf-geklärten Volkes erscheinen. Man mußte dann die Z«t-rcchnung der Bibel, so viel es möglich war, mir dergriechischen Zeitrechnung vergleichen: und man war ge-zwungen die Sündfluth um ein Vieles zurück;,»setzen:denn weil die griechischen Geschichten weiter zmückgcdcn,als auf die Zeit, worinncn sie im Hebräischen bestimmetwird, so wäre die Falschheit davon Augenblicks entdecketgewesen.
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Man möchte sagen, dieser Mann habe richtig gerakhen,und die Verlegenheit gesehen, in welcher die siebenzig Doll-metscher wegen des Unterschieds zwischen der biblischen undgriechisch - ägyptischen Zeitrechnung sich befanden. Die Bi-bel sehet nach den» Hebräischen kaum mehr als fünf hundertJahre zwischen Abraham und die Sündfluth ; und die ägyp-tische