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1 (1777) A - L
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83
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Bis

Bibel.

V.

Man theilete die heilige Schrift nur mit unendlicher Be-hutsamkeit andern mit, damit ihre unverfälschte Lauter-keit unfehlbar erhallen werden möchte.

Man kann auf die Behutsamkeit, welche die Judenbrauchet««, ehe sie die heilige Schrift andern mirchnlten,aus dem Betragen schließen, welches sie mit ptoiomäusPhiladelphia, dem zweyten Könige von Aegypten nach demgroßen Alexander, beobachtet haben. * Dieser Fürst, alser vernommen hatte, daß die Juden Bücher haben, fürwelche man die größeste Achtung trug, und die aus dem rie-festen Alterthume waren, wollte damit den schönen Bücher-saal vermehren, den er zu Alexandrien angeleget hatte. Erschickte dann eine Gesandtschaft zu dem hohen Priester Elsa-zar , und ließ ihn bitten, daß er ihm diese kostbaren Büchermittheilen, und zugleich geschickte Leute senden möchte, wel-che sie in das Griechische übersehen könnten. Der Hohe Prie,ster selbsten wählete mit dem Rache des Volkes diejenigenheraus, denen dieses wichtige Werk anvertrauet werden soll-te. Es waren zween und siebenzig Männer, aus dem Mit,tel der ältesten Schristgelehrien herauögenommen. Manübergab ihnen eine Abschrift der heiligen Bücher, welchemit goldnen Buchstaben geschrieben war, und befahl ihnen,dieselbe zurückznbringen, sobald sie die Ueberseßung, die derKönig begehret hatte, zu Ende gebracht haben würden. Alsdas Werk gefertiget war, wurde es in Gegenwart aller Ju-den zu Alexandrien abgelesen, damit man die erfoderlichenBesserungen vornehmen könnte, wenn man gewahr würde,daß irgend in einen» Stücke aus Versehen der Ausdruck desGesehes unrichtig übersehet worden wäre. Aber der Beyfall

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* Jüdisch. Merth. ls. B. l. Rap.

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