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1 (1777) A - L
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82
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82 Bibel,

stammeten, und welche nach der Zerstörung des Reiche-Israel , und der Gefangenschaft der zehn Zünfte, von Sal- >.

manazar in Palästinen geführet wurden. Weil diese Leute i

Götzen dieneren, und mit verschiedenen Strafen gezüchtig«wurden, welche sowohl in der Heiligen Schrift, als bey Io«sephen verzeichnet sind, glaubten sie, daß all ihr Unglück daherkäme, weil sie nicht wüßten, was für einen Dienst der Gottdes Landes, das sie bezogen hatten, von ihnen federte. PSie begehrten dann vom Könige Assyriens, daß er ihnen Letliche israelitische Priester schicken sollte, damit sie in die, tsem Gottesdienste, den sie nicht kannten, unterwiesen werden «möchten. Sie erhielten, was sie begehret hatten, und ßschmiederen sich nachmals eine Religion, die eine Vermischung jvom Judemhume und vom Götzendienste war. j

Sie nahmen die fünf Bücher Moses an, welche die israe» .

litischen Priester ihnen mitgetheilet hatten, und trugen eben ,so viel Ehrfurcht dafür, als die Juden sechsten. Die Ei- ^fersucht, welche unter diesen zweyen Völkern allezeit Herr, ^schete, hinderte niemals eines aus beyden, Moses für ih» ! ,ren Gesetzgeber auf gleiche Weise zu betrachten, und seine I ^Bücher in der gleichen unverfälschten Lauterkeit, und mit dergleichen Sorgfalt aufzubehalten. Wir haben noch heut zuTage den samaritanischen Text, welcher von dem hebräischenTexte nur in kleinen Dingen abweicht, worüber sich ängst,liche Grübler aufhalten mögen: allein er ist durchaus in allen ^Gesetzen, Wunderchaten, Personen, Handlungen eben der, ^selbe. Folglich geben die samaritanischen fünf Bücher Mo- ^ses unserer heiligen Schrift noch einen neuen Grad der ^Glaubwürdigkeit. ,

V.