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1 (1777) A - L
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Beschiieidmig. 69

bensten Wissenschaften widmeten, gebräuchlich. Dennbey den 2 legyptiern, von denen fast alle übrige Völker«schäften die Gebräuche und Ceremonien im Gottesdienstegeborget haben, betrat Niemand die Bahne der Wissen-schaften, der Sternkunde, der Leldmeßkunst, der Stern,deutung, der Weltbeschreibuug, wenn er nicht beschnit-ten war. Eine gleiche Beschaffenheit batte es mit allen,die bey geheiligten Sachen einen Dienst vertraten; mitallen, denen die Pflicht oblag, die Geheimnisse und dieSinnbilder der Wahrsager und Vordeuter aus dem Vo«gelfluge oder aus dem Eingeweide der Thiere zu erklären;und endlich mit allen, denen man den Namen: Prophe«ten, beylegte. Dieser Gebrauch war auf gleiche weisebey denen im Schwange, die flch unter den Arabern,PHLniciern, und Aethiopiern auf die Wissenschaften ver-legten, u. s. w. Hier sieht man das Zeugniß eines Aegy-ptiers von den ägyptischen Gebräuchen, welches ein Bißchensicherer und ansehnlicher ist, als das Zeugniß des GriechenHerodotus.

2. Der Geschichteschreiber Joseph da er wider den Ver-leumder Apion schreibt, welcher über mehrere Gebräucheund Ceremonien der Juden, besonders aber über die Beschnei,düng, gespottet hatte, saget ihm , * daß sogar unter denAegyptiern die Priester und weisen, das ist, die Anbetherder Gottheit, sich beschneiden ließe«-, und wie die Ju-den , des Schweinfleisches sich enthielten. Diese Gebräu-che giengen dann nicht das ganze Volk an, sondern nur diePriester, und jene, die man Weise nannte.

;. Die heilige Schrift sehet die Aegyptier unter die Zahlder Unbeschnittenen. Ich will, saget der Herr durch den

Mund

E;

Wider den Apivn. r. S.