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1 (1777) A - L
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68
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68 Beschneidung,

schränkten sie dieselbe auf die Priester, die Sterndeuter,und die Propheten ein. Dieses erfahren wir vom Clemensvon Alexandrien, und vom Origcnes.

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Der Mann kennet vcrmurhlich Clemens von Alexan-drien und Origenes nur dem Namen nach ; denn sie sagenkein Wort von dem, was er sie da sagen heißt. Clemensredet von der Beschneidung nichts, als wo er saget, daßPythagoras sich derselben unterworfen hat, um zu den Ge,heimmffen der Priester eingeweiher zu werden. Und Orige«nes nennet uns alle diejenigen, welche sich eine Psiicht darausmachten, die Beschneidung vorzunehmen, wie wir es weiterunten sehen werden. Aber keiner von beyden redet davon,als wenn diese Verrichtung unter dem ganzen Volke gemeingewesen wäre. Damit wir alles vollkommen erläutern, wasden Ge brauch der Beschneidung bey den Aegyptlern betrifft,wollen wir etliche Fragen aufwerfen, welche die Sache ganzerschöpfen werden.

Erste Frage.

Ist die Beschneidung bey den Aegyptiern wirklich imBrauche gewesen ?

H^ichts ist leichter, als zu beweisen, daß die Beschneidung^ niemals ein Gebrauch des ägyptischen Volkes gewesensey. Man vernehme davon etliche Beweise, auf welche manunmöglich etwas erwiedern kann.

i.^ Der weise Origenes, der selbst ein Aegyptier war,gicbt uns davon die sichersten Nachrichten. * Die Befchnei,dung, saget er, gieng das Volk nicht an. Sie war nurunter den Priestern, und unter jenen, die sich den erha-ben,

* In der Auslegung a» die Rom. 2. B. r. Rap.