Beschneidung. 67
screki cubilibus. circumciöere Zenitslm, ut ciiversttgtenolcantur. Wir halten es für überflüssig, mehr anzufüh,ren: die Erweisung der Unwahrheiten unsers Gegners liegthell genug an dem Tage.
Wenn es Gebräuche gegeben hat, worinnen die Aegyptierund die Hebräer Übereins gekommen sind, so ist es keineswegsein Beweis, daß sie ein Volk von dem andern geborgct ha.ben sollte. Diese Gebräuche waren Ueberbleibsel des erstenGesetzes der Natur, welches Anfangs bey allen Völkernbeobachtet worden war, und weil sie billig, unschuldig, undvernünftig waren, sind sie beybehalten, und mit den später»Gesehen verbunden worden. Von dieser Art waren die Opfer,der Neumond, die Gebethe, u. d. g. Man kann davon dieErklärung Nachsehen, welche der Herr Abt pluche * auf einesehr einnehmende und einsichtvolle Weise gegeben hat.
Vtll.
Ls ist nichts außerordentlicbes, daß Gott, welcher dieLaufe gebeiliget hat, die unter den Asiaten so alt ist, auchdie Beschneidung geheiliget habe, die bey den Afrikanernnicht minder alt ist.
* G *
Bey dem Artikel: Laufe, kann man die Ungereimtheitlen und Lügen amreffen, welche bey dieserGelegenheit der acht-same Verfasser hervorbringt. Diese sind von dem gleichenSchlage. Die Widerlegung der erstem kann eben so gut für dieandern taugen.
" IX.
Die Aegyptier, welche zu den ersten Zeiten die Rnabenund Mägdchen beschnitten, höreten nachmals auf dieseVerrichtung an den Mägdchen vorzunehmen; und endlich
schränk,
* Geschichte des Himmels, i. Nand.
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