66 Beschneidttvg.
VII.
Schon vor Iosue haben die Israeliten, nach ihrem eigrnek Geständnisse viele Gebräuche von den Aegyptiern an-genommen ; sie haben sie in mehrerley Opfern, in Mehrer«ley Zeremonien uachgeahmet. Alles bezeuget, daß daskleine Geschlecht der Hebräer, unerachtet seines Hassesgegen das große Volk der Aegyptier, dennoch unzählbareGebrauche von seinen alten Herren beybehalten hat.
!l!l
»sl
Man sehet, daß die Israeliten nach ihrem eignen Geständ-nisse viele Gebräuche von den Aegyptiern angenommen haben;aber Moses, die Propheten, und die Heyden selbsten bezeu-gen uns gerade den Gegensatz. * Ihr sollet (saget diesergroße Gesetzgeber zu Israel) den Gebräuchen der Aegyptier,unter denen ihr gewöhnet habet, und den Gebräuchendes Lands Chanaan, in welches ich euch führen werde,nicht Nachkommen: ihr sollet euch weder nach ihrenGrund,sägen, noch nach ihren Gesetzen richten. Lacitus stelletuns Moses als einen Gesetzgeber vor, der in allen Dingenden Gegensatz von allen übrigen angenommen hat; der vonandern Völkern nichts hat borgen wollen; der sogar verlan-get hat, daß die Hebräer ihnen in keinem Stücke gleich wer-den, oder Nachfolgen sollten. Er machet auch besondersüber die Verschiedenheit ihrer Gebräuche von den Gebräuchender Aegyptier seine Bemerkungen. Man vernehme, wieer sich auedrücket: ** IVlose8 novo8 ritu8, contrariolgueextern mortaiibu8 inäiäit. krolanaillic omnia, queeapuö no8 lacra: rurlum concell'a apuä i1Io8. quX no-b>8 incella. Loslo ariete in contumelism blammonis,bo8 ciuoque immolstur, yuem ^eZyptii Lpin colunt.^äversus omne8 tioliile ockium, separat! epuli8»c!i-
lcreti
»,. s. xvm.
- Geschicht. N.