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1 (1777) A - L
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64 Beschneidung.

freytt, was bey den Aegyptiern euch zur Schande war.Nun, wie befreyet man sie von dieser Schande? Daman ihnen ein wenig Vorhaut nimmt. Ist dieses nichtder natürliche Verstand dieser Stelle?

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Unser Mann will sich da zum Ausleger des heiligen Genstes aufwerfen; aber diese Rolle steht ihm wenig an. DieSchande in Aegypten bestand darinnen, daß sie den Gebrauchder Beschneidung, und folglich die Vorzüge des Bunds mitGotte nicht hatten. Als nun die Israeliten, welche in derWüste gebohren, und noch nicht beschnitten waren, durch dieBeschneidung das Zeichen dieses göttlichen Bundes empfan-gen hatten, sprach der Herr zu ihnen: Heute habe ich euchvon der Schande in Aegypten bcfreyet; ihr seyd ihr vormeinen Augen nicht mehr so verächtlich, wie die Acgyptier.Dieses ist der natürliche Verstand der Stelle. Wir sind ent-hoben, weitere Bemerkungen beyzufttzen.

VI.

Das erste Buch Moses saget, daß Abraham schonehevor beschnitten worden war. Allein Abraham rei-fete durch Aegypten, welches seit langer Zeit ein blü-hendes Reich war, und von einem mächtigen Rönigeregieret wurde ; es ist leicht möglich, daß in diesem soalten Reiche die Beschneidung seit langer Zeit üblich ge-wesen seyn mag, ehe das jüdische Geschlecht ein Volkausmachete. Ferner war die Beschneidung Abrahamsvon keiner Folge, seine Nachkommenschaft wurde erstzur Zeit des Iosue beschnitten.

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Es ist eine Unwahrheit zu sagen, daß die BMn'id''ngAbrahams von keiner Folge gewesen sey. Wir haben ebenitzt gesehen, daß alle Israeliten, die aus Aegypten zogen,

beschütt-