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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
63
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Beschneidimg. 6z

Die ägyptischen Priester ließen sich beschneiden zur Zeit desPythagoras: folglich ließen diese Priester zwölf hundertJahre früher sich schon beschneiden : denn es gab schon Prie-ster , als Joseph nach Acgypren kam.

IV.

Die Juden bekennen, dkß sie zwey hundert und fünfIahre in Aegypten gewöhnet haben, und sie sagen, daßsie sich während dieser Zeit nicht haben beschneiden lassen.Ls ist dann klar, daß unter diesen zwey hundert und fünfIahren die Aegyptier die Beschneidung von den Judennicht empfangen haben. Soilrcn sie wohl dieselbe von ih-nen angenommen haben, nachdem die Juden alle Gefäße,die ipan ihnen geliehen, gestohlen hatten, und mit ihrerBeute in die Wüste geflohen waren ? wird wohl ein Herrdas vornehmste Zeichen der Religion seines Sklaven an-nehmen, welcher ihn bestohlen hat, und entlaufen ist?Dieses ist wider die menschliche Natur.

* *

Die Juden sagen gerade das Widerspiel von dem, wasman sie da aus Betrüge sagen läßt. Denn es ist in demBuche Iosue deutlich ausgedrückt, daß alle Israeliten, dieaus Aegypten zogen, beschnitten waren. * Omni8 popu-1u8, Hui eArellus eli A unlverll bellato-

re8 mortui iunt in dolerto, qui omne8 circumcilierrmt. Nach dieser Unwahrheit kann man der Folgerungenund Vernunftsthlüffe des Doktors lachen, oder sie verachten.Dieses ist fürwahr alles, was sie verdienen.

V.

Ls heißt in dem Buche Iosue, daß die Juden in derwüste beschnitten worden seyn. Ich habe euch von dmi bs,

ft-tyek.