62 Beschtieidmig.
etliche Flüchtlinge von dem Reiche Samariens seyn,'woraus die Völker durch Theglatphalasar und Salmanaisar in das assmische Reich übersetzet worden sind. Denn manfindet kein Denkinaal, und keinen Beweis, daß jemals dieSyrier sich haben beschneiden lassen.
Man bemerke, daß unser weise Herr Verfasser hier dieAegyptier, als ein mächtiges, kriegrisches, gewerblichesVolk vorstellet; aber die Schilderung, die er anderswo voneben diesem Volke machet, gleicht dieser ganz wenig. Manvernehme, wie er sich bey dem Artikel: Apis, herausläßt rMan hat von den Aegyptiern viel rühmliches gesprochen:allein ich kenne kaum ein verächtliches Volk. Es mußin ihrer Denkensart und ihrer Regierungsform jederzeitein eingewurzelter Lehler verborgen gewesen seyn, wel,chcs aus ihnen allemal niederträchtige Sklaven gemachthat. Darf man wohl nachmals den Aussprüchen diesesMenschen noch trauen?
III.
Clemens von Alexandrien erzählet, daß Pythagoras,als er unter den Aegyptiern reifete, sich habe müssen be-schneiden lassen, damit er zu ihren Geheimnissen zugelassenwerden dörfce. Man mußte dann beschnitten seyn, umunter die Zahl der ägyptischen Priester zu kommen. DiesePriester gab es schon, als Joseph nach Aegypten kam; dieRegierungsform war sehr alt; und die alten Gebräuchewurden mit der ängstlichsten Genauheit beobachtet.
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Man sehe da einen Vernunftschluß, der sich auf einender allerverwägensten chronologischen Absprünge gründet.Nur von zwölfhundert Jahren ist der Zwischenraum von Jo-seph auf Pythagoras; und unser Herr Doktor folgert also:
Dir