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1 (1777) A - L
Entstehung
Seite
58
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58 Beschneidung.

angegeben haben, wollen wir ißt etliche Augenblicke daraufwenden, um die Träunrereyen und Lügen unsers Gegners zuSchanden zu machen.

I.

Anfänglich führet er uns eine große Stelle aus dein Hero-dotus an, die wir in der Folge sehen werden, wodurch erbeweisen will, daß die Befchncidung unter den Hebräern nichtvon Gotte eingeseßet worben sty; und um dieser Stelle mehrNachdruck zu geben, drücket er sich also aus: wenn Hero-dotus er^hlet, was ihm die Barbarn gcsaget haben, unterdenen er gereiset ist, so erzählet er Thorheiten; und ebendieses thut der größeste Theil unserer Reisenden. Er verlan-get auch nicht, daß man ihm glaube.-wenn er aber

von Dingen, die er gesehen, von Gebrauchen der Völker,die er beobachtet, von ihren Alterthümern, die er untersir»chet hat, zu Rede wird, so redet er alsdann mit Menschen.

* . U

Damit wir entscheiden mögen , wie Hoch diese schöneSchußrede für den Herodotus zu achten siy, wollen wirfolgendes bemerken:

i. Von eben diesem Herodotus saget Cicero, daß sei-ne Schriften von Mährchen und Unwahrheiten stroßen: * LtapuäUeroöotum innumereikiles sgkuiX. Und Plu-tarch ** bekennet, daß ganze Bücher erfodert würden, umalle seine Traumereyen, und alle seine Lügen an den Tagzu legen. Diodor von Sicilien in seiner Bibliothek, undManethon, ein ägyptischer Schriftsteller, erweisen ihm dieEhre, daß sie von ihm ein eben so vortheilhaftes Zeugniß ab-legen,

s. Zur

v von den Gesetz, i. B. »»vom Herodot.

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