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beschuldiget, und weil er seinen Rlägcr nicht zur Strafeziehen kann , begiebr er sich nach Lalcis. Aber der Toddes Sokrates ist der aUerhäßiichste Umstand, welchenman in der Geschichte von Griechenlande liest.
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Also fährt er mit Lügen fort. Man findet bey Baylen *alles, was die peinliche Klage betrifft, die mit Anaxagorasgeführet worden ist, und erfährt dorten, daß dieser Philo-soph der Vcrracherey und der Gottlosigkeit angeklaget wurde.Aristoteles ist wegen eines ärgerlichen Lobgesanges, den erdem Hermias zu Ehren gemacht hatte, der Gottlosigkeit be-schuldiget worden. Endlich wird man beobachten, daß die-ser Verfasser des Handlexikons, welcher über das Schicksaldes Sokrates Leid trägt, und die Griechen, seine Mörder,so strenge radelt, eben der nämliche ist, der unsre groß-niürhigen Märtyrer mit der äußersten Unanständigkeit be,handelt, und alle Kräfte seines Verstandes anspannet, umihre blutdürstigen Verfolger zu rechtfertigen.
Man läßt hier einen Pfaffen, als Ankläger des Aristoteles,anftreten. Die Ursache davon liegt vor den Augen. Den Ruch-losenist heut zu Tage sehr viel daran gelegen, daß sie die Prie-sterverhaßt machen. Allein ein jeder soll thun, was die Pflich-ten seines Standes fodern. Der Soldat schützet die Fefiungenund die Länder; der Priester die Religion und die Kirche.
V.
Der unglückselige Tod des Vanini wecket uns nichtzum Unwillen und Mitleide auf, wie der Tod des Sokra-tes : denn Vanini war nur ein fremder Schulfuchs ohneVerdienste; aber kurz! er war kein Atheist.
* * * Sokra-
Vaninig Sein Lebe» wird im s. Bande meiner hist, und keck. Nach-richten erzählet.
* Im Artikel: AnaWyra-.