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1 (1777) A - L
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Atheist.

2. Möchten die Lncyklopädiften zu verstehe» geben,daßsie keinen Unterschied zwischen einem Trugschlüsse und einemBeweise sehen? Wenn sie aber keinen sehen, warum wagensie sich, ein beurtheilendes Lexikon aller Wissenschaften her»auszugeben? Wenn sie wissen, was für ein Unterschiedzwischen beyden ist, warum entdecken sie diesen Unterschiednicht in einem so wichtigen Punkte, wie dieser ist? Hätteman nicht Recht, sie ftlbsten für gefährliche Leute anzusehen,die durch Fangsihlüsse bekriegen wollten?

z. Wenn man uns fragete, was für ein Unterschiedzwischen dem Trugschlüsse und dem Beweise sey , so dächtenwir , also antworten zu können.

Der Trugschluß verwirrt, und überzeuget nichtder Be,weis erkläret, und überzeuget. Der Trugschluß streuet Fm»sterniß im Verstände aus, und hat keine bessere Wirkung,als daß er die Ungewißheit vermehret, und unruhig machet.Der Beweis zündet das Acht an, und verschaffet das Ver,gnügcn, Laß er die Wahrheit bekannt gemacht, oder erkannthat. Der Trugschluß bringt nichts als Mistrauen undZweifel Hervor. Der Beweis bringt Gewißheit und Ueber»zeugung mit sich. Der Trugschluß, und der Beweis könnendann einen gleich starken Eindruck auf den Verstand nichtmachen.

4. Wenn man also die Begriffe erläutert, so darf manmit aller Sicherheit den Ausspruch chun, daß der Lehrsatz,welchen da die Encyklopädisten ausstreusn, nicht allein ab-scheulich, sondern auch ganz vernunstlos sey, und daß er demgesunden Verstände widerstrebe.

III.

Laßt uns itzt die seltsamen Einfälle ohne Zusammenhangund ohne Vernunft vondemVerfasser des philosophischen

Hand-